- Tom Drury: Die Traumjäger
Schön und poetisch. Viel mehr kann ich eigentlich gar nicht dazu sagen.
- Jennifer Brown: Die Hassliste
Ich wein ja sehr selten bei Bücher, aber hier ist es wieder mal passiert … Jennifer Brown beschreibt unheimlich eindringlich und einfühlsam, wie ein Valerie zwischen Trauma, Wut, Trauer und Schuldgefühlen versucht, sich von Tag zu Tag in ein neues Leben zu kämpfen. Keine einfachen, bequemen Antworten.
- Johan Harstad: Darlah
Hui, sehr spannend und auch verstörend. Interessante Figuren, langsam aber stetig wird ohne große Action Spannung aufgebaut – geschickte Andeutungen, die gerade genug und nie zu viel verraten. Die Wendung am Schluss ist sehr gut, aber keine absolute Überraschung.
- Ilja Trojanow, Juli Zeh: Angriff auf die Freiheit
Gut geschrieben; es geht weniger um die Enthüllung wahnsinnig überraschender Neuigkeiten, vielmehr versuchen die Autoren eine kurze Darstellung von ziemlich unangenehmen Veränderungen in Politik und Gesellschaft. Auf jeden Fall empfehlenswert.
- Fiona Patton: The Stone Prince
Ich hatte ja fast die Hoffnung aufgegeben, Fantasy ohne schimmernde Untote, betörende Zombies/Gestaltwandler/Nixen/Feen/Engel und dahinschmelzende Teenies zu finden. Und man muss wohl wirklich etwas in die Vergangenheit wühlen. Aber es lohnt sich J ›The Stone Prince‹ ist gute Fantasy mit einer schön gestalteten Welt, natürlich mit vielen der üblichen Zutaten aber einem erfreulich anderen Aufbau der Gesellschaft. Gut gemachte Charaktere schaden auch nie
- Petra Tessendorf: Der Wald steht schwarz und schweiget
Ein Krimi, dessen Lösung in der Vergangenheit liegt – das ist ja logischerweise meistens so, diesmal liegt die Vergangenheit etwas weiter zurück. Bei einem Klassentreffen werden Erinnerungen und alte Gefühle aufgewirbelt. Die Autorin beschreibt die Atmosphäre so gekonnt, dass ich die drückende, träge Stille des Hochsommers richtig spüren konnte; sowas kommt auch nicht allzu häufig vor
[...] vom August [...]