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Archive for November 2009

Oktober

Muriel Barbery: Die Eleganz des Igels
Charmant, überraschend und klug. Eine wahre Freude und auf jeden Fall was zum Wieder-Lesen

Walter Kappacher: Morgen
Warum war mir der Herr nur unbekannt, bevor er seinen Preis bekam? Faszinierend geschrieben, einfach großartig!

Jussi Adler-Olsen: Erbarmen
Ein Buch, das man nur schwer wieder aus der Hand legen kann. Es lebt weniger von Action als von raffiniert aufgebauter Spannung und den interessanten Charakteren. Da schadet es auch nichts, dass man nach dem ersten Drittel ahnt, wer der Täter ist.

Jorge Bucay: Geschichten zum Nachdenken
Nette Kurzgeschichten, die genau das sind, was der Titel verspricht. 

Pawel Jascuk: Der Teufel von Lemberg
Faszinierender Krimi. Allerdings wird im Verlauf klar, dass es weniger um die Mordermittlungen geht, als um die Figur des Komissars. Sehr interessant – nur der Schluss hat mir gar nicht gefallen. (Und der Klappentext ist ein Witz – absolut irreführend!)

Renate Welsh: Das große Buch vom Vamperl
Ganz wundervoll und reizend und herzerwärmend. Mehr muss gar nicht gesagt werden.

Cornelia Read: Es wartet der Tod
Ein sehr intelligenter und unterhaltsamer Krimi. Erzählt mit der Stimme der herrlich respektlosen und ironischen „Ermittlerin“, setzt die Krimihandlung relativ spät ein, was aber keineswegs ein Nachteil ist.

Walter Kappacher: Selina
Noch besser als „Morgen“. Es geht weniger um die Handlung als die durch Sprache gestaltete Atmosphäre, die von Anfang an gefangen nimmt. Wunderschön.

Frans de Waal: Der Affe in uns
Dieses Buch macht neugierig auf Primaten und ihre soziale Ordnung. Faszinierende Einblicke in die Erfahrungen eines Primatologen.

Ken Saro-Wiwa: Die Sterne dort unten
Etwas deprimierende Geschichten aus Dukana. Zwar gut, aber im Herbst nichts für mich. 

Per Olov Enquist: Großvater und die Wölfe
Sehr nettes Kinderbuch, das irgendwie an Astrid Lindgren erinnert. Der Großvater ist einfach wundervoll.

Thrainn Bertelsson: Walküren
Schöner Island-Krimi. Der Schluss ist ein bisschen unbefriedigend für mich, aber das ändert nichts an den sympathischen Figuren und der spannenden Geschichte.

Gail Jones: Sechzig Lichter
Als ich mit diesem Buch fertig war, wollte ich es erst gar nicht weglegen. Einfach wunderschön geschrieben, kleine, fesselnde Einblicke in das Leben auf drei Kontinenten zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Und eine faszinierende Frauenfigur.

Asta Scheib: Frau Prinz pfeift nicht mehr
Sehr unterhaltsam und ein bisschen böse.

Friedrich Ani: Wer tötet, handelt
Noch so ein untypischer Krimi, sehr gut geschrieben. Im Mittelpunkt steht ein blinder „Ermittler“ in einem Fall, wo es nichts zu ermitteln gibt. Dieser Roman macht neugierig auf die anderen Krimis des Autors.

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September

Simon Beckett: Kalte Asche
Guter, solider Krimi. Sympathischer „Ermittler“, interessante Ansammlung von recht grummligen (britischen) Charakteren auf einer windumtosten Insel. Ich wäre ganz gut ohne den Cliffhanger-Epilog ausgekommen.

Veit Heinichen: Gib jedem seinen eigenen Tod
Veit Heinichen: Der Tod wirft lange Schatten

Ochja. Schade ums Papier. Der Ermittler ist bedauerlich unsympathisch und die Ermittlungen sind beunruhigend… inexistent (soll sagen, der „Ermittler“ stößt in der Regel zufällig auf die Lösung). Außerdem gibt es einen Haufen nicht erklärbarer und nicht erklärter Nebenhandlungen bzw. –verbrechen, die dem Ganzen auch nicht gut tun.

Ljudmila Ulitzkaja: Maschas Glück
Ich dachte immer, ich mag keine Kurzgeschichtenbände. Da lag ich ganz offensichtlich falsch. Diese Geschichten sind ganz wundervoll geschrieben, manchmal traurig, manchmal heiter – aber immer mit interessanten Figuren. Sehr gut!

Arno Strobel: Castello Christo
Spannend geschriebene Jagd auf einen Serienmörder. Persönlich finde ich die hier präsentierte Art von Täter immer ein bisschen fad – was aber dem Lesevergnügen keinen Abbruch tut.

Primo Levi: Das Maß der Schönheit
Sehr, sehr, sehr wundervolle Kurzgeschichten. Leicht verschroben und jedenfalls Gedankenfutter für längere Zeit

Scarlett Thomas: The End of Mr. Y
Dieses Buch habe ich vor allem wegen der schönen Gestaltung gekauft – und weil die Grundidee sehr verlockend klang.
Aber leider wars dann nicht so toll wie es auf den ersten Blick schien. Irgendwie leicht unausgegoren…

Simon Sebag Montefiore: Stalin. Am Hof des roten Zaren
Eine SEHR umfangreiche und detaillierte Biographie Stalins. Biographie trifft es allerdings nicht ganz genau – vielmehr ist es eine Beschreibung des Lebens und Treibens im Kreml während der Stalin-Herrschaft. Sehr zu empfehlen.

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