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Archive for August 2010

  • O Galgenbaum
    Nette Sammlung winterlicher Kurzkrimis
  • Katzenkrimis
    Wie der Name sagt: Katzenkrimis. Mal besser, mal schlechter 🙂
  • Anton Tschechow: Dreizehn lustige Erzählungen
    Auch selbsterklärend 🙂 Ich mag Tschechow
  • William Nicholson: Seeker
    Der erste Teil einer Fantasytrilogie (warum müssen das immer Trilogien sein?! Sind Autoren seit Tolkien dazu verpflichtet??) für Jugendliche. Gut, eine interessante Welt, aber leider auch nicht so begeisternd, dass ich unbedingt die anderen Teile brauche.
  • Qiu Xiaolong: Tod einer roten Heldin
    Wieder einmal ein Fall mit Inspektor Chen. Eine Mischung aus chinesischem Alltagsleben, Kulinarischem und ein bisschen Politik. Und wie immer sympathische Figuren.
  • Mark Twain: Die Tagebücher von Adam und Eva
    Sehr amüsant! Damit dürfte klar sein, dass die Verständnisprobleme zwischen Männern und Frauen schon immer vorhanden waren. Und dass man sich trotzem aneinander gewöhnen kann 🙂
  • Erich Kästner: Als ich ein kleiner Junge war
    Kurze Episoden aus Erich Kästners Kindheit – mit dem gewohnten Charme erzählt und im gewohnten Kästner-Ton.
  • Linda Quilt: Schauderhafte Wunderkinder
    Wunderhafte Kurzgeschichten über Wunderkinder aller Art. Schräg, humorvoll und einfach gut.
  • Qiu Xiaolong: Die Frau mit dem roten Herzen
    Inspektor Chen und die Langzeitfolgen der Kulturrevolution. Gut wie immer.
  • Friedrich Ani: Idylle der Hyänen
    Friedrich Ani wird auch hier seinem Ruf gerecht, gute Krimis mit Anspruch und ernsthaftem Hintergrund zu schreiben. Gut, aber keine leichte Kost.
  • Urs Augstburger: Graatzug
    Schaurig und fesselnd. Der Leser wird lange im Unklaren gelassen (bzw. ich habe lange gebraucht, um den Durchblick zu bekommen :)) und es entsteht ein Panorama von den Fünfzigern bis heute – Träume, verknüpfte Familiengeschichten, Verrat und Verlust. Und noch dazu eine Krimi-Geistergeschichte.
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Und der März

  • Hiromi Kawakami: Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß
    Zauberhaft, zart, melancholisch und herb-romantisch. Eine besondere Liebesgeschichte, die lange nicht loslässt.
  • PD James: Ein makelloser Tod
    Ein sehr… umfangreicher Krimi der feinen englischen Art. Ein PD James eben. 🙂
    Aber leider hat mir das gefehlt, was diese traditionellen Krimis sonst so reizvoll für mich macht – das Miträtseln. Dafür gibt es zu wenige Hinweise (zumindest für mich :)) Und leider ist die Übersetzung nicht ideal. „Rumour Mill“ ist eben keine „Gerüchtemühle„, sondern eine „Gerüchteküche„.
  • Sabine Dabringhaus: Mao Zedong
    Becksche Reihe – gewohnt gut 🙂 Ein guter Überblick, sicher zuverlässig und mit umfangreichen Literaturangaben. Aber leider eben nur eine knappe Einführung, für mehr Infos muss man sich eben auf dickere Bücher stürzen. 🙂
  • Siegfried Lenz: Schweigeminute
    Nicht so sehr mein Fall. Nicht, weil es nicht gut wäre, vielmehr, weil ich der Erzählerstimme nicht den pubertierenden verliebten Jungen abnehme. Er klingt wie ein alter Mann, der so tut als sei er ein Junge. Das stört leider die ganze Zeit über – und stört das Vergnügen.
  • Katherine John: Leblos
    Ärgerlich platt. Wer schon mal gesehen hat, wie ein Mensch nach einer Gesichtstransplantation aussieht – oder sich auch nur mal genauer überlegt, wie das funktionieren muss – dem wird schnell klar, wie lächerlich der Ansatzpunkt ist. Und es wird kaum besser. Relativ schnell ist klar, wer der Täter ist; das allein ist ja nicht so schlimm, nur ist leider auch der Rest sehr unbefriedigend. Meh.
  • Evan Kuhlman: Der letzte unsichtbare Junge
    Ein Junge verliert seinen Vater und beginnt, zu verschwinden. Traurig, berührend – aber nie vollkommen hoffnungslos. Das Ende ist vorsichtig optimistisch – und hat mir ein paar Tränchen abgerungen; das passiert nicht oft.
  • Jasper Fforde: Es ist was faul
    Achja, Thursday Next und die Buchwelt. Diesmal mit einem zaudernden Hamlet und anderen wundervollen Dingen.
  • Anne George: Mörderische Dividende
    Die Southern Sisters. Cozy Crime, nette Charaktere und ein hübsches Sütstaatenporträt. Vulcanus‘ Hintern nicht zu vergessen. Ein schöner, leichter Schmöker.
  • Anne George: O du mörderische
    Tja, das gleiche wie oben 🙂

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Der Dezember

  • Laura Gallego García: Das Tal der Wölfe
    Der erste Band einer Trilogie – die ich leider nicht weiterverfolgen werde. Der Ansatz ist zwar wirklich reizvoll und die Figuren vielversprechend – man merkt aber leider viel zu sehr, dass das ein Roman für jüngere Jugendliche ist. Als erprobter Fantasy-Konsument ist man mehr gewohnt: mehr Details, was die Welt und die Gesellschaft angeht, genauere Beschreibungen, interessantere Konflikte. Zwar gut geschrieben, aber nichts für mich
  • Ian McDowall: Gleich bist du tot
    Feiner Krimi der englischen Art. Schneller Schmöker mit netten Charakteren.
  • Ian McDowall: Verhängnisvolles Wiedersehen
    siehe oben 🙂
  • Anne Bishop: Nacht
    Ja… die Cover sind immer noch so grauenhaft, dass man sich in der öffentlichkeit nicht mit diesen Büchern zeigen möchte. Die Übersetzung ist immer noch ein bisschen… zu deutlich erkennbar, es fehlt der Fluss, über manche Formulierungen muss man einfach stolpern.
    Aber sonst? Genauso gut wie der Rest der Reihe – immer noch düster, vielschichtig und süchtig machend 🙂
  • Angie Sage: Araminta Spuk auf Vampirjagd
    Araminta Spuk – meine Neuentdeckung! Eine wundervoll schräge Heldin (und die Illustrationen passen perfekt dazu!), eine zauberhaft gruslig-komische Geschichte… und… ach, man muss sie einfach lieben (und hier stört es nicht, dass Araminta eigentlich für Leser ab acht gedacht ist!).
  • Mario Leis: Leni Riefenstahl
    Ganz sicher kein sprachliches Meisterwerk, und auch zu kurz um wirklich erschöpfend zu sein. Aber ein guter erster Überblick, denke ich.
  • Katharina Münk: Die Insassen
    Nette Unterhaltung – der Humor ist für meinen Geschmack etwas zu… gezwungen, es fehlt das charmante Augenzwinkern. Aber es reizt doch mal zum Schmunzeln. Und dass diese Herren Banker in die Klapse gehören, die Vermutung hat man dann doch ab und zu…
  • Joncy Willet: Die Dramaturgie des Tötens
    Eine sehr sympathische Hauptfigur und ein interessanter Ansatz… ein schöner Krimischmöker für Tage am Pool. Aber rüchblickend muss ich sagen, dass alles ein bisschen zu viel des Guten war.
    Trotzdem ein Vergnügen
  • Friedrich Ani: Hinter blinden Fenstern
    Wer Ani kennt, weiß, dass seine Krimis nicht unbedingt leichte Kost sind – und er immer genau hinter die Kulissen der „normalen“ Leute schaut. Hier nicht anders. Viele kaputte, verletzte Figuren – aber ein Ermittler, der immer wieder erfreut!
    Einer meiner Lieblings-Krimiautoren!
  • Jasper Fforde: Der Fall Jane Eyre
    Achja, der Jasper! Wenn ich angfange, hör ich nicht mehr auf… also für alle, die Sprachwitz und schrägen Humor mit literarischen Werken schätzen (und eigentlich für alle anderen auch): Lesen!
  • Jasper Fforde: In einem anderen Buch
    siehe oben
  • Lichterfeste, Schattenspiele
    Kurzgeschichten von Adelbert-von-Chamisso-Preisträgern.
  • Antal Szerb: Die Pendragon-Legende
    Die Geschichte ist schon fast Nebensache (auch wenn sie klasse ist) – hier herrschen Stil (was für ein Dandy!), Ironie und Sprachwitz.
  • Susan Fletcher: Das Alphabet der Träume
    Echt ganz wundervoll. Zwei Geschwister im Zweistromland zur Zeit Christi Geburt, eine Karawane, drei Weise und eine prophetische Träume. Ein Buch, das ich nur ungern weggelegt habe, weil die Figuren und die Geschichte mich nicht mehr losgelassen haben.
  • David Safier: Jesus liebt mich
    Etwas… strange, aber immer wieder musste ich schmunzeln.

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Der Senf zum Februar

  • Qiu Xiaolong: Rote Ratten
    Ein weiterer Fall mit Inspektor Chen. Wieder mit Einblicken in die chinesische Gesellschaft, wieder mit appetitandregenden kulinarischen Beschreibungen. Und natürlich wieder mit liebgewonnenen Charakteren 🙂
  • Paulus Hochgatterer: Die Süße des Lebens
    Ein sehr psychologischer Krimi. Für mich war die Aufklärung des Mordes eine Art Aha-Moment – auf einmal habe ich die ganze Geschichte rückblickend in einem anderen Licht gesehen.
    Gut geschrieben und sehr einfühlsame Charakterbeschreibungen.
  • Anatol Chari: Undermensch
    Die Lebens- bzw. Überlebensgeschichte eines Mannes, der mit viel Glück nicht nur das Ghetto sondern auch mehrere KZs überstanden hat. Lakonisch, trocken und geht unter die Haut
  • Charles Ferdinand Ramuz: Die große Angst in den Bergen
    Eins der Bücher, das durch Sprache Antmosphäre den Leser einfach nicht mehr loslässt. Fast sollte man von Sprachmacht sprechen. Die Geschichte ist recht einfach – und eigentlich hab ichs nicht so mit „nur nicht zu viel Fortschritt“-Botschaften, aber diese hypnotische Sprache hat mich einfach nicht mehr losgelassen. Eines der wenigen Bücher, das ich mit einem Bild verbinde, wenn ich dran denke.
  • Hercule Poirot, Miss Marple, and…
    Eine Sammlung von Kurzkrimis von Agatha Christie. Und hier hab ich meinen liebsten Kurzkrimi wiedergefunden: Haus Nachtigall
  • Der Postmeister und andere Erzählungen
    Was soll man sagen – Der Postmeister eben 🙂
  • Stefán Máni: Das Schiff
    Etwas verwirrend, aber sehr, sehr gut. Aus unterschiedlichen Perspektiven immer wieder neu geschilderte Episoden, teilweise wortwörtlich, teilweise mit verwirrenden Abweichungen lassen viele Fragen offen – aber nicht aus Unachtsamkeit des Autors, sondern bewusst.
    Die einzelnen Charaktere, auf sich gestellt, jeder sein eigenes Ziel verfolgend sind glaubwürdig und interessant. Das Ende ist… fast schon zwingend, auch wenn man sich ein glücklicheres gewünscht hätte.
  • Cornelia Read: Schneeweißchen und Rosentot
    Der Vorgänger zu „Bald bist du tot“. Es ist noch nicht alles so… fragil wie in der Fortsetzung, der Fall ist ebenso spannend, der Ton, die Figuren genauso fesselnd. Auch wenn man ziemlich bald weiß, wer es denn wirklich war.
  • Friedrich Ani: Wie Licht schmeckt
    Ich bin unentschlossen. Einerseits hat diese Geschichte einen besonderen Zauber, die Stimmung und die Figuren lassen den leser so leicht nicht los. Andererseits… auch ein bisschen unbefriedigend.
  • Tom Bale: Amok
    Ein relativ unbefriedigender Krimi. Die Logik bleibt leider immer wieder auf der Strecke und die Figuren bleiben blass. Der Täter ist relativ schnell zu erahnen – und leider tröstet weder der Stil noch die Handlungsführung.
  • Reinhard P. Gruber: Aus dem Leben Hödlmosers: Ein steirischer Roman mit Regie
    Sehr, sehr schräg. Nicht nur die schaurige Moritat über Hödlmoser und seine Familie, obendrein erhält man noch Einblicke in den steirer Menschen und Boden. 😀

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