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Ewigkeiten zu spät.

Amazon ist furchtbar praktisch. Man kann halbwegs unproblematisch alles deutsch- und englischsprachige, das eine ISBN hat, bestellen und bezahlt keine Versandgebühr.
Man findet auch seltenere Musik und Filme.
Und das, was vergriffen ist, findet man vielleicht sogar bei Marketplace.
Und: es gibt Leserrezensionen. Und Vorschläge (auch wenn die teilweise weniger brauchbar sind…)

Amazon ist unendlich angenehm und kommt meiner Faulheit entgegen. Manchmal hatte ich ein schlechtes Gewissen, weil ich so gut wie nie in einen anderen Buchladen als Hugendubel gegangen bin – und der zählt ja ehrlich gesagt nicht wirklich.

Das hat sich geändert. Warum? Natürlich wegen #amazonfail.
Ich war schwer angepisst, als ich davon erfahren habe, dass Amazon[.com/.de] die Rankings von „unbequemen“ Büchern entfernt hat. Das betraf vor allem Bücher aus dem Bereich GLBT/generell Sexualität außerhalb der Norm, aber auch andere in irgendeiner Form „anrüchige“ Titel. ARGH!

1. Der Versuch, bestimmte Bücher nur noch zugänglich zu machen, wenn man den exakten Titel kennt, ist für mich nicht mehr weit von Zensur entfernt.
[Vor allem, wenn man berücksichtigt, dass bei der Suche nach „Homosexualität“ Bücher zum Thema Heilung/Vermeidung von Homosexualität als Top-Ergebnisse angezeigt wurden!]

2. Für viele Autoren in diesem Bereich ist Amazon deshalb wichtig, weil sie in „normalen“ Buchläden kaum angeboten/gekauft werden.

3. Das Argument „Schutz von Kindern“ (think of the CHILDREN!) ist Käse. Wer bei Amazon einkaufen will, muss über 18 sein. Wer über 18 ist und nichts über wasweißich Transgender wissen will der soll nicht danach suchen.

4. Die Behauptung, es sei ein Versehen gewesen, halte ich für einen sehr, sehr traurigen Versuch, zurückzurudern, als der Widerspruch zu laut wurde.

5. WAS da alles nicht stimmt, WAS mir da alles auf den Senkel geht, kann ich gar nicht richtig artikulieren. Uargh!

ARGH!! Jedenfalls… bin ich umgestiegen. Auf Buchladen. Was der nicht hat, hol ich mir bei AbeBooks oder Buchfreund. Antiquarische Bücher, teilweise deutlich billiger als bei MarketPlace.

So there.

Deppen.

Interessantes dazu zum Lesen:
Das Dingsi
I heart digital life (beides auch mit weiterführenden Links)

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hat ja auch lange genug gedauert. 😉
Grundsätzlich nervt es mich bei Serien immer ein bisschen, wenn die Schreiber meinen, sie müssen eine Seifenoper einbauen… und irgendwie wird das von Staffel zu Staffel mehr. Erst Vogler, dann Stacy (was ich aber sehr unterhaltsam fand), dann Tritter, dann die neuen Handlanger – die Seifenoper wurde immer zentraler, das medizinische Rätsel musste immer mehr Platz abgeben.
Und jetzt… [vorsicht Spoiler!]
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Was? Ein Vertreter der „true crime“-Literatur; erzählt wird vom Massenmörder Karl Großmann, der im Berlin der 20er Jahre zwischen 20 und 100 Frauen (meist Prostituierte und/oder Obdachlose) missbraucht, ermordet und ihre Leichen zerstückelt in verschiedenen Gewässern entsorgt hat. Ins Detail geh ich nicht, das ist selbst mir ein bisschen zu grauslig.

Wie? Das Ganze wird eingerahmt von der (fiktiven) Geschichte um Grete Tschau und ihren Verlobten. Der erste Teil konzentriert sich vor allem auf Großmanns Lebensgeschichte (nicht immer chronologisch), der zweite Teil auf die Verhöre und Ermittlungen.

Und? Weiterlesen »

Hmja.

Eigentlich wollte ich ja gar nichts schreiben zum Amoklauf in Winnenden. Was habe ich schon beizutragen? Ich verstehe nicht, wie es dazu kommen kann, und das mediale Theater, das jedes Mal veranstaltet wird, nervt mich.
Jedes Mal geht es um Ballerspiele und Splatterfilme, um zurückgezogene Jugendliche, die eigentlich ganz nett waren.

Aber zwei Sachen haben mich im Zusammenhang mit dieser Geschichte so aufgeregt, da muss ich ein bisschen Dampf ablassen. Weiterlesen »

Sweeney Todd…

… im Staatstheater am Gärtnerplatz, 22. Februar 2009

Bis vor kurzem (i.e. vorgestern) kannte ich das Musical nur von der Filmversion von Tim Burton. Sehr düster, recht makaber und (meiner Meinung nach) gute Darsteller und wahnsinnig gute Musik.

Da aber keiner dieser Darsteller (abgesehen von Laura Michelle Kelly, soviel ich weiß) ein ausgebildeter Sänger ist, dachte ich mir, dass es doch toll wäre, das alles auf der Bühne zu sehen. Schließlich muss das mit Profis noch besser klingen, gell?

Hmja. Oder auch nicht. Ich war überrascht darüber, dass die Rolle von Sweeney eigentlich (also wenn sie nicht für Mr. Depp angepasst wird :)) Bariton/Bass ist. Ich maaag Bariton/Bass. Sehr sogar. Und dass Mrs. Lovett eher in die Richtung Alt geht als zu Sopran. (Wobei das ja auch problemlos vorher herauszufinden gewesen wäre…)

On to the show…

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Sevilla

Name:

Address:
C/ Isaac Peral 2,
41012 – Sevilla
Phone: 955056500
Fax: 955056508
Mail: sevilla.itj@juntadeandalucia.es
Homepage: http://www.reaj.com/info-albergue.asp?id=78

Location/How to get there: not cental. There’s a bus stop pretty close, line 6; buses are not expensive (~1€); Parque de María Luisa is pretty close

Pros: breakfast included, ensuite bathrooms

Cons: location, no kitchen

Rating: ♥ ♥ ♥ / ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Matalascañas

Name: Hotel Doñana Blues

Address:
Sector I, Parcel 129
Phone: 959-448132
Mail: reservas@donanablues.com
Homepage: http://www.donanablues.com/principal.asp?0=1&1=120582

Location/How to get there: Not far from the bus station, you can get there easily by foot (get a map at the tourist info just nextto the station)

Pros: cozy, personal, with swimming pool, nice rooms; awesome breakfast for 15€ (per room), close to the beach and the Parque Dunar

Cons: None

What else?: If you go in September the weather will still be awesome – but the beach much less crowded

Rating: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ / ♥ ♥ ♥ ♥ ♥